Printing

Grußkarten von GEO MET RIA

Back again in Blogland – after a long summer, which was devoted to my master thesis on Surface Pattern Design in Austria. I did not really make anything else but write. The study is not quite finished yet, but – pssst – I already tell you the result here and now: There is no significant, visible surface pattern design scene here in Austria. There are many reasons for this. One of these is certainly the bulky term. Designers who design patterns mainly call themselves textile designers, even if they design patterns for paper or plastic. The other reasons I will tell you gradually in the next weeks.

Here you see an old design reprinted. This time I took a little more time to prepare for the print and was not as fussy as last time. The results are accordingly better. (left new = good, right old = not good)

What I did differently?

  1. Optimizing the shapes, so that there are no white gaps left
  2. Using a nicer color palette
  3. No texturing
  4. Selecting high-quality paper for printing (Premium Munken instead of a Volumenkarton)
  5. Offset printing instead of digital printing

Conclusion: Taking more time leads to better results 🙂

 

Alpine Greenery

Greenery, tropical, leaves, jungle and lots of colorful parrots … trends for summer 2017. Here you can find suggestions for an Austrian interpretation of these trends. Leaves to be proud of: strong green tones and various forms make the pattern designer´s heart beat faster; o). Found at a spring walk in Hinterthiersee, Tyrol.

Interview with Werner van Hoeydonck

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Last week I met a pattern designer fellow who loves geometric patterns as much as I do! The ornamental designer Werner van Hoeydonck is originally from Belgium and has been living in beautiful Vienna for several years. Here are some questions I asked him 🙂 (Sooooorry, the interview is in german …)

1. Was bedeuten Muster für dich?

Mich sprechen vor allem geometrische, abstrakte Muster an, wo kleine, sinnliche Grund- oder Basisformen miteinander „interagieren“ oder „kommunizieren“. Die Formen, die harmonisch zusammensetzbar sind, wirken auf mich wie ein Liebesgedicht. Die Botschaft oder Bedeutung ist die von einer heilen, friedlichen, harmonischen Welt oder einer Suche danach. Die „Sprache“ eines Musters ist eine universale. Überall auf der Welt wird diese Formensprache verstanden, jeder Kulturkreis hat mit diesen Formen experimentiert. Das Verstehen der Grundformen ist weltweit ähnlich. Weil es intuitiv erfolgt, weil es im Menschsein als eine Art genetischer Code eingeprägt ist. Weil die Natur selbst die gleichen Formprinzipien und Geometrien in seinen atomaren Kernen verwendet. Geometrische Muster sind zeitlos und deswegen immer aktuell.

So wie die Natur selbst sind Muster (bzw. seine Grundformen) universell und allgegenwärtig. So kommt es nicht von ungefähr, dass selbst das Unterbewusstsein mit Symbolen und Zeichen „arbeitet“. Wenn wir Muster als eine sinnliche, mit dem Menschsein verbundene Formensprache begreifen, dann steht dies nicht für Unterschiede, sondern vielmehr für den tiefen Zusammenhalt der Welt. Indem es die Menschen mit ihren Ursprüngen – den Gestaltungsprinzipien des Lebens – verbindet, vereinigt es sie auch untereinander. Es steckt also was ganz Wichtiges in Mustern und mann sollte nie die positive Energie unterschätzen, die ein farbiges Muster auf den Menschen ausübt.

Diese elementaren Formen wirken, so wie deren Transformationen, auf uns harmonisch, weil sie – auf abstrahierte Weise – die Gestaltungsprinzipien der Natur sowie des Kosmos als Form wiedergeben. Wir verstehen die Grundformen instinktiv. Die Grundformen sind die Basis dessen, was sich auch als Manifestation einer Formkraft bezeichnen lässt. Für Teilhard De Chardin ist diese Formkraft, die aus Energie Materie formt, die Liebe selbst:

„In ihrer biologischen Realität betrachtet, ist die Liebe (das heißt, die Anziehung die ein Wesen auf ein anderes ausübt) nicht auf den Menschen beschränkt […] Wenn nicht schon im Molekül […] eine Neigung zur Vereinigung bestünde, so wäre das erscheinen der Liebe auch auf höherer Stufe, in ihrer menschlichen Form, physisch unmöglich… Mit den Kräften der Liebe suchen die Fragmente der Welt einander, auf das die Welt sich vollende… das abgetrennte Teilchen, das bebt, wenn seine Ergänzung sich nähert […]” (Teilhard de Chardin, Der Mensch im Kosmos, C.H. Beck 1949, München)

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2. Du entwirfst ja vor allem geometrische Muster. Was ist für dich das Besondere an geometrischen Mustern?

Es beruhigt mich, mit diesen Formen zu experimentieren. Man kann immer was Neues erfinden, neue Kombinationen und es steckt auch viel Mathematik, Struktur oder sogenannte „heilige“ Geometrie drinnen, d.h. ein Schritt ergibt sich aus dem anderen, sowohl in den Basisformen als auch in der Gesamtstruktur eines geometrischen Musters.

3. Woran arbeitest du gerade?

Ich arbeite gerade an ein Logo und Muster für eine Modedesignerin und habe für Weihnachten ein Muster für Schokov (Schokolade) fertiggestellt. Daneben entwerfe ich ein Wandmuster für ein Musikaufnahmestudio in einem Kulturzentrum in Gent, Belgien. Weiters gibt es eine Serie Schmuckverpackungen und kleine Led-Leuchten. Das sind platonische Formen und geometrischen Mustern, die von der Firma „Rausgebrannt“ in Fedrigoni-Karton herausgelasert werden.

Gleichzeitig arbeite ich an der Entwicklung meiner Workshops, wo es um das Studium der Geschichte der Muster und Ornamente geht und ihren Zusammenhang mit der Architektur. Basis dafür ist eine förmlich, analytische Methode meines ehemaligen Professors, Otto Antonia Graf.

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4. Wie siehst du die Zukunft des Musterdesigns?

Muster haben eine große Zukunft – je mehr man seine Entwicklungsgeschichte versteht und die Transformationsmöglichkeiten nutzt, die man mit Zeichenprogrammen, wie Rhino und Grasshopper erzielen kann. Ich denke hier konkret an generative oder sich entwickelnde Muster, wo sich eine Form in die nächste transformiert. (Siehe Muster anbei.)

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Here you will find tips and infos on pattern design, sources of inspiration and DIY-tutorials. My name is Eugénie and I´m happy to have you here :o)

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